Willkommen bei der Freiwilligen Feuerwehr Karsdorf


Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü


Geschichte der Feuerwehr

Die Wehr > Geschichte

Die Geschichte der Feuerwehr Karsdorf

Vor der Gründung der freiwilligen Feuerwehr Karsdorf wurde eine Pflichtfeuerwehr erwähnt, die zum Beispiel beim großen Stadtbrand in Dippoldiswalde, am 14. März 1826, mit ihrer Feuerspritze zum Einsatz kam (Quelle: Unsere Heimat von Unger) oder bei einem Scheunenbrand am 18. August 1926 in Oelsa anrückte (Quelle: Geschichte der FFW Oelsa). Ein weiteres Zeugnis der Pflichtfeuerwehr stellt die Feuerlöschordnung vom 18.12.1897 dar.

Die Wehr einst (Quelle: privat)

Im März 1941 wurde den Pflichtfeuerwehrführern auf der Feuerwehrkreistagung nahe gelegt, in den Ortschaften freiwillige Feuerwehren zu gründen.

Der Leiter der örtlichen Pflichtfeuerwehr Herr Kurt Hammer gründete auf der Versammlung im Café Ranft am 25.April 1941 die Freiwillige Feuerwehr Karsdorf mit insgesamt 27 Mitgliedern.

Am 6. August 1941 erfolgte die Aufnahmeprüfung der Wehr auf dem Gelände der Jungviehweide unter Leitung des Aufnahmeprüfers Herrn Kothe aus Dippoldiswalde. Angetreten waren der Wehrführer und 20 Mann mit einer Handdruckspritze. Es erfolgten verschiedene Prüfungen zum Umgang mit der Spritze. Danach erfolgte der Befehl: „Einsatz der Wehr zur Bekämpfung eines Brandes im Grundstück Bäckerei Ranft Karsdorf!“
Nach Beendigung der Übung wurde Herr Hammer vereidigt.
Das Ergebnis der Übung lautete: „Der Fuß und Gerätedienst wurde nach den bestehenden Vorschriften durchgeführt. Er war zufriedenstellend. Besondere Mängel: Anstellleitern sind unbrauchbar und durch neue zu ersetzen, die Hydranten sind zu normen. Alle Kameraden haben offensichtlich mit Lust und Liebe am Dienst teilgenommen.“
An diesem Tage leisteten 21 Kameraden ihren Eid.

In den folgenden Kriegsjahren entstanden Lücken in der Mannschaft durch Einberufungen von Wehrmännern. Durch Dienstverpflichtungen, konnte die Einsatzbereitschaft aufrecht erhalten werden. Weiterhin wurden Ausbildungen und Alarmübungen durchgeführt, die Ausrüstung und Bekleidung vervollständigt.

Am 17.12.1942 erfolgte die Lieferung der Motorspritze (Zweiachsenanhänger mit Tragkraftspritze) und löste damit die alte Handdruckspritze ab. Die Einweihung folgte am 18.04.1943. Erster Maschinist wurde Arno Mehnert, der gleichzeitig das Amt des Gerätewartes übernimmt.

Übung am Wiesenteich (Quelle: privat)

1943 wurde von jedem Angehörigen der Wehr ein monatlicher Beitrag von 20 Pfennigen erhoben. Das Geld war für Kameradschaftszwecke gedacht.

Auf Erlass der Reichsführer SS und Chef der deutschen Polizei vom 22.10.1943 musste die Mannschaft um 40 % erhöht werden. Da nicht genügend männliche Einwohner vorhanden sind, werden erstmals Frauen als Wehrhelferinnen dienstverpflichtet.

Verlesen des Dienstplanes (Quelle: privat)

Montag, 2. August 1943. 18:52 Uhr.
In vorgenannter Zeit wurde die Wehr zur Bekämpfung eines Schuppenbrandes und zum Schutz des Wohnhauses von Herrn Lämpe alarmiert.
Im Schuppen u. Scheunenanbau war ein Brand, ungeklärter Ursache, ausgebrochen. Infolge der herrschenden Trockenheit dieses Jahres, war das benachbarte Wohnhaus gefährdet.
Durch äußerst schnellen Einsatz der Wehr zur Brandbekämpfung konnte ein Übergreifen der Flammen verhindert werden.
Es erschienen folgende auswärtige Wehren: 19:12 freiwillige Feuerwehr Ölsa, 19:15 freiwillige Feuerwehr Possendorf, 19:33 freiwillige Feuerwehr Rabenau; 20:15 freiwillige Feuerwehr Dippoldiswalde. Die Motorspritzen dieser Wehren kamen nicht zum Einsatz.
Die Zeit von Alarm bis zur Wassergabe des ersten Rohres betrug 14 Minuten. Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus konnte verhindert werden, der Schuppen war leider nicht zu retten. Die Wehr hatte sich in ihrem ersten Einsatz erfolgreich bewährt.

Dienstag 7. Dezember 43.
Zwei als Fliegerwache eingesetzte Wehrmänner beobachteten aufsteigenden Rauch und bereits sprengende Schiefer auf dem Dach der hiesigen Schule. Die Mannschaft war in kürzester Zeit einsatzbereit. Leider versagte im kritischen Moment die Motorspritze als Folge des strengen Frostes. Der Dachstuhl brannte aus, trotzdem konnte eine Ausbreitung in untere Stockwerke verhindert werden.

Frühjahr 1945, der Krieg rückte der Heimat immer näher.

Um die Mittagszeit des 7. Aprils 1945 brach in der Scheune des Bauern Reichel ein Brand aus. Die Scheune konnte trotz schnellem Eintreffen der Wehr nicht mehr gerettet werden.

17. April 1945:
In den Nachmittagsstunden und gegen Abend wurde der Ort und besonders die Fernverkehrsstraße von feindlichen Tieffliegern beschossen. (Quelle: Zeitzeugen)
Im Ortsbereich brannte ein mit Akten beladener Omnibus. Durch ein schnelles Eingreifen von beherzten Wehrhelferinnen und Wehrmännern konnte ein Flammenübergreifen auf das nahe gelegene Bauerngut Büttig verhindert werden. Dieser Einsatz bedeutete für jeden Einzelnen größte Lebensgefahr, da der Tieffliegerbeschuß während der Brandbekämpfung andauerte. Am Abend wurde die Freiwillige Feuerwehr zu mehreren Waldbränden im Staatsforst gerufen. Auf Straßen und Waldwegen standen zerschossene, zum Teil brennende LKW der Wehrmacht. Das Übergreifen der Flammen auf den Wald musste am Antonsweg verhindert werden. Dies erforderte das Auslegen einer Schlauchleitung bis zum Heidemühlenteich. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden.

Am 8. Mai 1945 beschlagnahmten die anrückenden russischen Soldaten die Motorspritze. Dieser Verlust traf die Wehr sehr. Uniformen und Ausrüstungsgegenstände gingen ebenfalls verloren. Im laufenden Jahr gab es nur noch zwei Zusammenkünfte einiger Wehrmänner.

Der neue Wehrleiter Kurt Rothe berief Anfang 1946 zu einem Treffen aller, für die Wehr sich interessierenden Männer ein. Es galt den Neuaufbau der Wehr zu organisieren. Die Dienstverpflichtungen von Wehrmännern und Helferinnen der letzten Jahre wurde aufgehoben. Der Großteil der Anwesenden meldete sich als freiwilliges Mitglied.
Der Monatsbeitrag wurde auf 50 Pfennige erhöht.

Am 12. März 1946 übernahm Kurt Hammer nach Krankheit den Posten des Wehrleiters.
Zum Neuaufbau der Wehr: „Die Wehr ist ihren bisherigen militärischen Charakter entkleidet; ob, zum Vor- oder Nachteil darüber sollte nicht geurteilt werden. Als Neuerung in der Ausbildung fällt der bisherige, von vielen Wehrmännern verpönte, Fußdienst weg.“ (Quelle: Zeitzeuge)
Der Wehr gehören 26 aktive und 2 passive Mitglieder an.

1946 beschaffte der Möbelfabrikant und Wehrleiter Kurt Hammer aus privaten Mitteln eine Motorspritze und Ausrüstungsgegenstände.
Im gleichen Jahr erfolgte die Beschaffung eines Schlauchwagens sowie mehrerer B- und C- Schläuche und Strahlrohre.

1948 erhielt die Wehr eine Aufwandsentschädigung vom Kreisverband in Höhe von 165 Mk., auszuzahlen an Kameraden, die regelmäßig an Übungen teilnehmen. Ein Teil dieses Betrages wurde aber an eine Gemeinde bei Ruhland zum Wiederaufbau gespendet.

Am 6.4.1948 fand eine Aussprache mit dem damaligen Bürgermeister Hofmann statt. Das zentrale Thema stellte das Gerätehaus dar. „Das wohl einige 100 Jahre alte Gerätehaus, dass dem völligen Einsturz nahe, muß durch ein neues ersetzt werden. Zu diesem Zwecke erwarb die Gemeinde ein entsprechendes Stück Gartenland vom Bauern Büttig, auf dem das neue entstehen soll.“ (Quelle: Zeitzeuge)

In der Nacht vom 5. zum 6. Juni 1948 wurde die Wehr nach Possendorf gerufen. Sie rückte mit 16 Mann zur Bekämpfung des Brandes der Tischlerei Stephan in Rippien an. Die Männer kehrten erst in den Morgenstunden wieder heim.

1948 wurde das erste Schaumlöschgerät angeschafft. Eine am 17. September 1948 durchgeführte Alarmübung ergab, dass die Wehr den Stand der Kriegsjahre im Bezug auf schnellen Einsatz noch nicht wieder erreicht hat. Als Übungsobjekt wurde die Scheune des Forstamtes angenommen. Zeit von Alarm bis Wasserabgabe betrug 30 Minuten.

In diesen Jahren mussten teilweise Dienste und Übungen als Folge der schwachen Beteiligung abgesagt werden.

In den Morgenstunden des 19. Juni 1949 wurde die Wehr aufgrund eines Feuerscheins in Richtung Oelsa alarmiert. Das Werksgelände des Baumeisters Menzer stand in Flammen.

Am 12. November 1949 geriet nach dem Mittag, die mit der Ernte gefüllte neue Scheune des Kameraden Behrisch in Brand. Ein Übergreifen auf die Wohn- und Stallgebäude konnte verhindert werden, die Scheune brannte nieder. Zur Unterstützung kamen die freiwilligen Feuerwehren aus Dippoldiswalde und Possendorf.

1952 wurde endlich der Neubau des Gerätehauses genehmigt und am 2. Juli des Jahres mit dem ersten Spatenstich begonnen. Bereits im Spätherbst konnte es bezogen werden.

Zur besseren Ausbildung der neuen Kameraden am bestehenden Löschgerät wird eine Jugendgruppe unter der Leitung von Alfred Rothe gebildet.

Am 19. April 1953 kam erstmals als Fahrzeug die umgebauten Handdruckspritze mit aufgebauten Geräten bei einer Übung zum Einsatz.

Nach endgültiger Fertigstellung des Gebäudes und des Vorplatzes, fand am 17. Mai 1953 die Einweihung des neuen Gerätehauses statt. Zur Feier des Tages wurde eine Alarmübung gemeinsam mit der FFW Possendorf durchgeführt. Als Brandobjekt wurde das Gemeindegut Karsdorf angenommen.
Durch schwere Niederschläge mit Gewitter in den nachfolgenden Tagen stand die Wehr in Bereitschaft. Am 19. Mai 1953 half die Wehr beim Auspumpen von Kellern in Freital.

In diesen Jahren wurden oft Tanzveranstaltungen im Gasthof durchgeführt, die stets gut besucht waren.

Am 1.7.1955 übernahm Karl Gehmlich die Wehr.

Am 17. Januar 1956 wurden die Unterabschnittsbereiche der Wehren und deren Einsatzbereitschaft auf einer Kreisdienstbesprechung festgelegt. Karsdorf wird Possendorf unterstellt.

1957 erfolgt die Aufstellung eines Trockengerüstes für die Schläuche.

Zur Alarmierung der Wehr wurde im Herbst 1958 eine Sirene auf dem Gerätehaus montiert. Sie ertönt nun jeden Sonnabend 12 Uhr zur Probe.

Ende 1959 übernahm Fritz Voss die Wehrleitung, die er bis Anfang 1964 ausübte. Sein Nachfolger wird Kamerad Siegfried Wätzig.

Am 11. Juli 1964 beteiligte sich die Wehr am Kreisausscheid anlässlich der 100 Jahrfeier der FFW Wilsdruff. Die vier angetretenen Kameraden brachten als Sieger den Pokal nach Karsdorf. Diese Platzierung konnte auch im August zur Bezirksmeisterschaft in Dresden belegt werden.

Am 27. Juli 1964 gegen 8:40 Uhr erfolgte die Alarmierung der Wehr. In der Firma Hammer breitete sich ein Feuer aus. Durch das schnelle Eingreifen konnte der Brand auf die halbe Baracke beschränkt werden. Zum Schutz des Hauptgebäudes wurden die Berufsfeuerwehren Dippoldiswalde und Freital sowie die freiwilligen Feuerwehren von Possendorf, Bannewitz, Hänichen und Oelsa angefordert, die aber nicht zum Einsatz kamen.

Anfang 1965 erfolgte der Aufbau einer Brandschutzgruppe junger Frauen. Sie diente der Durchführung von Brandschutzkontrollen innerhalb der Gemeinde.

Zum Gruppenausscheid am 16.12.1965 in Rabenau belegte die FFW Karsdorf den ersten Platz.

Am 6. Mai 1966 beging die Wehr ihr 25järiges Bestehen, an der noch 12 Gründungsmitglieder teilnahmen. Nach einem ausführlichen Rückblick über die vorrangegangenen Jahre wurden Kameraden für ihre Leistungen und ihre Bereitschaft zum Schutz von Hab und Gut ausgezeichnet und befördert. Zur Demonstration des Ausbildungsstandes wurde eine Alarmübung zusammen mit den freiwilligen Feuerwehren Oelsa und Rabenau durchgeführt.

Am 20. Juni 1967 gingen schwere Gewitter mit Hagel und orkanartigem Sturm nieder und entwurzelten an der Fernverkehrs- und Dorfstraße mehrere Bäume, die Strom- und Telefonleitungen beschädigten. Die Wehr wurde gegen 2:20 Uhr zu Aufräumarbeiten alarmiert.

1968 wurden dem Rat der Gemeinde Karsdorf für das Naherholungsgebiet 52 ha Wald in eigene Veranwortung bezüglich Brandgefahr vom staatlichen Forstwirschaftsbetrieb übergeben.
Die erfolgreiche Brandbekämpfung war jedoch laut Wehrleiterangaben im Bereich Heidemühlenteich nicht gewährleistet, da die alte Lafette ohne Zugmittel für den Einsatz im Naherholungsgebiet nicht einsatzfähig war (Quelle: Zeitzeuge).

Gruppenausscheid im Wirkungsbereich Rabenau am 24.4.1969, an dem sich die Wehren von Karsdorf, Rabenau, Lübau und Obernaundorf beteiligten. Die Aufgabe bestand in der Menschenrettung unter Einsatz einer TS 8 auf dem Grundstück Reichel in Karsdorf. Trotz 40 Strafsekunden gingen die Karsdorfer als Sieger hervor.

Am 6. März 1970 halfen die Kameraden bei der Beräumung der Fernverkehrsstraße von gewaltigen Schneemassen und befreiten mehrere eingeschneite Fahrzeuge.

1970 wird der FFW Karsdorf die Leistungsstufe III zuerkannt.

Das erste motorisierte Fahrzeug erhielt die Wehr am 15.12.1971. Nach kleinen baulichen Veränderungen am Tor und der oberen Wand konnte das LF 8 Mercedes (Baujahr 1942) im Gerätehaus untergebracht werden. Der Schwerpunkt stellte die Umstellung der Ausbildung entsprechend des neuen Löschfahrzeug dar.

1972 kam Karsdorf verwaltungsgemäß zur Gemeinde Oelsa und lief seit dem als Freiwillige Feuerwehr Oelsa, Kommandostelle Karsdorf.
Um in Zukunft gut ausgebildete Kräfte zu erhalten, wurden 15 Schüler der 7. bis 9. Klasse zur Arbeitsgemeinschaft „Junge Brandschutzhelfer“ zusammengefasst und geschult.

1974 wurde das LF 8 Mercesdes ersetzt und an Oelsa abgegeben. An dessen Stelle rückte ein Garant 30 k A LF-LKW-TS 8 STA (Baujahr 1955). Das Gerätehaus musste für den Schlauchtransportanhänger um einen Anbau erweitert werden.

Am 10.9.83 nahm die freiwillige Feuerwehr Karsdorf am Kreisausscheid im Feuerwehrkampfsport teil. Auf der 100 m-Hindernisbahn belegte der Kamerad Erler den ersten und Kamerad Wätzig den dritten Platz. Bei der Disziplin 4x100m-Hindernisbahn belegte die erste Mannschaft Platz 1 und die zweite Mannschaft Platz 3.

Durch die vorbeugenden Brandschutzkontrollen konnten Gebäude- und Wohnungsbrände in der Gemeinde vermieden werden. Dafür bekam die Feuerwehr Karsdorf mehrere Prämien von der Versicherung ausgezahlt.

1986 übernimmt Dieter Kockisch die Wehrleitung.

Nach der Wende wird die Wehr von der FFW Oelsa abgespalten und ist seit dem wieder als Freiwillige Feuerwehr Karsdorf aktiv.
1991 beging die Wehr ihr 50jähriges Bestehen. Höhepunkte waren neben dem Vogelschießen, unter Anderem ein Handdruckspritzenausscheid und eine Feuerlöschervorführung.

Einen Großbrand erlebte unsere Wehr am 19. September 1991. Das Feuer zerstörte die Scheune und das Wohnhaus des Gehöftes Renner. Neben Karsdorf waren die Wehren Dippoldiswalde, Freital, Oberhäslich, Paulsdorf, Malter und Possendorf am Einsatz beteiligt.

Unser „Phäno“ begleitete die Wehr bis 1991 und ist heute als Veteranenfahrzeug im Besitz des Karsdorfer Feuerwehrvereins e. V., Nachfolger wird ein LF 8-TS8-STA vom Typ LO.

1995 erfolgte die Gründung des Feuerwehrvereins Karsdorf e.V. zur Förderung der Freiwilligen Feuerwehr.

Im Dezember 2000 bekommen die Kameraden ein werkneues Fahrzeug, ein TSF-W Typ Iveco mit einem Magirus-Aufbau. Die Einsatzstärke sinkt von Gruppen- auf Staffelbesatzung.

Bis zur Eröffnung der BAB 17 von Dresden nach Prag ist die Wehr vorwiegend bei Einsätzen zur technischen Hilfeleistung im Bereich B170 gefordert.

Besondere Großereignisse stellten im August 2002 das Jahrhunderthochwasser und im Januar 2007 der Orkan Kyrill dar. Beide Naturkatastrophen zeigten, welche Zerstörungskraft von den wütenden Elementen ausgehen kann.

Der Sommer 2008 war überschattet von einer Brandserie in Rabenau, neben Kleinbränden, Bränden in Papiercontainern, Gebäudebränden, zerstörten die Flammen einen Schuppen mit Spielgeräten im Kindergarten Rabenau. Die Belastung der Kameraden war sehr hoch, da ständig mit einem Einsatz zu rechnen war.

Die vergangenen Jahre waren geprägt von Wettkämpfen auf Kreisebene oder innerhalb der Gemeinde. Unsere Mannschaft belegte beispielsweise 2008 den 8. Platz beim Orientierungslauf in Glashütte oder 2007 den ersten und 2008 den zweiten Platz bei der Feuerwehrolympiade im Oelsaer Waldstadion.

Weiterhin steht die Nachwuchsgewinnung und die Aus- und Weiterbildung der aktiven Kameraden im Vordergrund.

Für die Zukunft wünschen wir uns stets eine gute Kameradschaft, Teamgeist und eine gesicherte Einsatzbereitschaft. Am Wichtigsten ist, dass stets alle Kameraden gesund vom Einsatz zurück nach hause kommen!

Unser Motto seit jeher: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“


Untermenü


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü